SC blickt auf gelungene Theatervorstellungen 2016/2017 zurück

In den Weihnachtsferien 2016/2017 brachte die Theatergruppe des SC Arrach mit dem Dreiakter „A Wei für `n Hans“ ihr achtes Stück auf die Bühne. Nicht nur unzählige positive Stimmen aus der Bevölkerung oder die Besucherzahl und Herkunft lassen auf gelungene Theatervorstellungen zurückblicken.

Über 1000 Besucher, darunter Pfarrer Franz Weber, 1. Bürgermeister Sepp Schmid,Theaterfreunde aus dem ganzen Landkreis sowie ferner etliche Feriengäste, schauten sich das Stück der Arracher an. Für die Laienspieler selber war es eine große Ehre, dass immer wieder auch Darsteller anderer Theatergruppen, wie d´Lamerer oder Theaterpatchwork, unter den Zuschauern waren. Sogar eine Delegation vom Lichtenegger Bund kam in die Turnhalle nach Haibühl, um ihre Darsteller Melanie Aschenbrenner und Toni Münsterer zusammen mit den eigenen Leuten auf ihrer heimischen Bühne zu sehen. Während für einige der Spieler Aufregung kein Thema ist, sind die meisten doch etwas von Lampenfieber geplagt. Dies steigerte sich an Abenden mit Zuschauern die selber spielen noch zusätzlich.

Beifall, positive Wortmeldungen und natürlich immer wieder herzhaftes Lachen zeigten, dass das ländliche Lustspiel in drei Akten, im Vorfeld von Martina und Toni Münsterer komplett überarbeitet, waren die schönste Gage, die Spieler und all ihre Helfer hinter der Bühne. Neben den erfahrenen Akteuren, die bereits seit dem Jahr 2004 in bisher sieben einstudierten Komödien Erfahrung sammeln konnten, standen in diesem Jahr mit Manuela Koller und Dominik Pongratz wieder zwei Neulinge auf der Bühne, die ihre Rollen gekonnt präsentierten.

Bauer Hans Hallhuber (Toni Münsterer), seit 13 Jahren verwitwet, braucht neue Milchkühe für seine Landwirtschaft und schaltet deswegen ein entsprechendes Inserat in der Zeitung. Sohn Jonas (Max Kreutzer) sowie Tante Zenta (Margit Schmid) und Onkel Alwin (Franz Dachs) sind allerdings der Meinung, dass Hans auch eine neue Frau auf dem Hof benötigt. Während der Sohn gleichzeitig eine Heiratsanzeige aufgibt, bestellen Zenta und Alwin deswegen den Psychiater Dr. Wimberger (Jürgen May) für eine Untersuchung auf den Hof. Auch Fernsehreporter Mülleder (Michael Schneck)und die angehende Journalistin Clara Zirngibl (Melanie Aschenbrenner) sehen darin eine interessante Thematik für eine Reportage und stehen mit Kameramann Ferdl (Dominik Pongratz) für Filmaufnahmen oder Interviews bereit. Während der Bauer seine neuen Milchkühe erwartet, erscheinen die fünf Heiratskandidatinnen (Christina Kraus, Anna Klingseisen, Manuela und Christl Koller und Birgit Schmid) zur ersten Kontaktaufnahme. Darüber hinaus werden das Kräuterweiberl und Heiratsvermittlerin Walburga Kraut (Renate Aschenbrenner) sowie die Nachbarstochter Annamirl (Marina Aschenbrenner) in die lustigen Verwechslungen und Verwicklungen einbezogen. Bis ganz zum Schluss wurde das gut aufgelegte Publikum schließlich über den Ausgang der Komödie im Unklaren gelassen, bevor mit einer unerwarteten Wendung die Auflösung erfolgte.

Alle Spieler zeigten bemerkenswert überzeugende Leistungen und holten in dem gut eineinhalb Stunden dauernden Stück alles aus sich heraus. Dafür wurden sie von den Zuschauern immer wieder mit viel Applaus belohnt.

Der Fußballervorstand Harald Lettner bedankte sich in seinen Grußworten neben den Spielern weiterhin ganz besonders bei Thomas Vogl (Theaterleitung) und seiner Familie, Andrea Altmann (Souffleuse), Robert Altmann (Bühnenbau), Josef Hutter und Thomas Frisch (Licht- und Tontechnik), Ulrike Schmid (Maske), Max Brandl (musikalische Pausengestaltung), Herbert Schmid (Malerarbeiten) sowie Martina Münsterer und der Tourist-Info (Kartenvorverkauf). Ein großes Vergelt `s Gott sprach er weiterhin der Gemeinde für die Überlassung der Turnhalle und des Probenraumes im Klausenhof, Franz Aschenbrenner für die Ermöglichung des Bühnentransportes, den Helfern vor Ort für den Einsatz während der Aufführungen, der Schulleitung und dem Elternbeirat für die Überlassung von Gerätschaften sowie allen Mitgliedern für die Mithilfe aus.