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Theater: Mörder mit Hut

Theatergruppe des SC bewältigte Mordfall - besser als so mancher Tatort

In den Weihnachtsferien 2018/2019 brachte die  Theatergruppe des SC Arrach mit ihrem neunten Stück eine Krimikomödie  auf die Bühne.  Und was dabei raus kam war besser als so mancher Tatort. So eine ehrliche Meinung aus den Reihen der Zuschauer. Trotz starker Schneefälle und ungünstiger Straßenverhältnisse schauten sich über 900 Besucher, darunter Ehrenvorstand Max Reiner, Pfarrer Johann Wutz sowie 1. Bürgermeister Sepp Schmid,  eine der fünf Vorstellungen von „Mörder mit Hut“ an.

Theaterfreunde aus dem ganzen Landkreis sowie ferner etliche Feriengäste waren dabei,  als sich die Laiendarsteller das erste Mal an einen Mordfall wagten. Für die Spieler selber war es eine große Ehre, dass immer wieder auch Darsteller anderer Theatergruppen, wie d´ Lamerer oder Theaterpatchwork, unter den Zuschauern waren. Sogar eine Delegation vom Attachinger Theater mit Richard Brückl und Daniela Lederer kam in die Turnhalle nach Haibühl. Während für einige der Spieler Aufregung kein Thema ist, sind die meisten doch etwas von Lampenfieber geplagt. Dies steigerte sich an Abenden mit Zuschauern die selber Theater spielen noch zusätzlich.  Das Stück handelt von einem Mord, der aufgeklärt werden muss und wurde von Martina und Toni Münsterer komplett überarbeitet und auf den heimischen Dialekt umgeschrieben. Beifall, positive Wortmeldungen und vor allem herzhaftes Lachen waren die schönste Gage für die Spieler und all ihre Helfer hinter der Bühne.

Ein Bauer wird tot aufgefunden und nahezu das ganze Dorf ist verdächtig. Hobbydetektiv Emil (Toni Münsterer), Dorfpolizist Aschenbrenner (Michale Schneck) helfen Kommissar Moratschek (Jürgen May) und dessen Assistentin (Marina Aschenbrenner) bei der Aufklärung. Neben Reporterin Kora Kauer (Christina Kraus), Vogelkunde-Studentin Tatjana (Manuela Koller), ihrem Bruder Joshi (Christoph Vogl) spielen Emils Schwester Erna (Birgit Schmid), sein Sohn Rudi (Max Kreutzer), die Witwe des Ermordeten (Margit Schmid), deren Nichte Franzi (Melanie Aschenbrenner), die Dorfratschen Rosi (Renate Aschenbrenner) und Emmerenz (Christl Koller) sowie Bürgermeister Pankratius (Franz Dachs) mit Frau Kunigunde (Anna Klingseisen) eine Rolle bei dem Stück. Die 15 Akteure verkörperten die unterschiedlichsten Charaktere und bewiesen Verwandlungstalent, Textsicherheit und ließen sich darüber hinaus allerhand Besonderheiten einfallen.  Das Publikum war vom ersten Akt an gespannt, wie es weiter geht. Auch die Kinder waren bis zum Ende konzentriert bei der Sache und rätselten, wer denn nun den Bauern ermordet haben könnte.

Mit den erfahrenen Akteuren, die bereits seit dem Jahr 2004 in bisher acht einstudierten Komödien Erfahrung sammeln konnten, stand in diesem Jahr Christoph Vogl als Neuling auf der Bühne. Für ihn, ebenso wie für die übrigen Laienspieler hatte sich die lange Probenzeit gelohnt. Denn alle Akteure entwickelten ihre Rollen so gut, dass vielen Zuschauern ein amüsanter Abend beschert werden konnte.

Im Anschluss an die letzte Vorstellung bedankte sich SC-Vorsitzender Harald Lettner bei allen Spielern, Thomas Vogl (Gesamtleitung), Andrea Altmann (Souffleuse), Martina Kraus (Maske), Robert Altmann (Bühnenbau), Thomas Frisch und Josef Hutter (Technik) sowie allen weiteren Helfern für die hervorragende Arbeit. Besonders schöne Worte fand dann Theaterleiter Thomas Vogl, der sichtlich erfreut über die gelungene Saison 2018/2019 jedem einzelnen Vergelt ´s Gott sagte. Erwähnenswert ist schließlich die enorme Unterstützung durch Sandy und Alois Schmid, die Familie Franz Maurer sowie Franz Aschenbrenner.

Das erfolgreiche Theater-Team mit Suffleuse und Maske